Der Falsche

24. Oktober 2008, 13:04 Uhr

Ich will den großen Schritt wagen und endlich heiraten. Zumindest sieht es ganz danach aus. Ich befinde mich draußen an einem mir unbekannten Ort.
Alles ist festlich geschmückt und ich bin sehr schick angezogen - zwar kein weißes Brautkleid, aber dennoch sehr hübsch. Neben mir steht mein Fast-Ehemann… auf den zweiten Blick stelle ich dann mehr oder weniger erschrocken fest, dass es mein Ex-Freund ist.

Doch ich muss mir das ganze jawohl gut überlegt haben, denke ich. Man heiratet ja nicht mal “eben so”.
Kurz darauf sitzen wir an einem Tisch, zusammen mit dem Standesbeamten. Der Standesbeamte zählt sehr viele Eigenschaften von meinem Ex-Freund und mir auf. Allerdings stellt er auch oft sehr merkwürdige Frage, wieso wir denn heiraten wollen.
Als wir ihm erzählen, wie wir uns kennengelernt haben (übers Internet) ist er sichtlich schockiert und findet das überhaupt nicht gut.

Irgendwann schwingt er noch eine lange Rede und vollzieht so gewissermaßen die Trauung. Es gibt keine Ringe, keinen Kuss… und dennoch sind wir verheiratet.
Dann fragt er uns noch, wie wir das mit unseren Nachnamen machen wollen. Eigentlich fragt er gar nicht wirklich, er stellt eher für uns fest, dass unsere Nachnamen ja “sehr ähnlich” (stimmt überhaupt nicht, aber macht nichts *g*) klingen und wir deshalb am besten jeweils unseren behalten.
Zugegebenermaßen finde ich das ganz gut, da ich meinen Nachnamen sowieso behalten wollen würde.

Kaum ist der Standesbeamte weg, kommen viele Leute angelaufen und gratulieren uns. Ich kenne niemanden der Personen und finde alles äußerst merkwürdig.
Mein frisch angetrauter Ehemann und ich laufen Hand in Hand eine Straße entlang und er scheint sehr glücklich und verliebt zu sein.
Ich bin derweil in Gedanken bei meinem richtigen Freund und wundere mich über die Situation. Mit einem Lächeln weiß ich jedoch, dass eine Scheidung ja eigentlich kein großes Problem dasteht und ich meinen Ehemann sicherlich bald los bin. Schon bald will ich ihn fragen, was er davon hält, wenn wir das ganze als “dumme Idee” abtun und einfach vergessen.

Ende.

Gefährliches Tauschverfahren

15. Oktober 2008, 13:07 Uhr

Vorneweg muss man zu diesem Traum wissen, dass wir derzeit mehrere Kaninchen zuhause haben, die an Myxomatose erkrankt sind. Diese Krankheit äußert sich dadurch, dass die Augen der Kaninchen zuschwillen, die Haut riesige Auswuchtungen (Ödeme) bekommt, die Kaninchen an sehr starken Schnupfen leiden. In ca. 95% der Fällen sterben die Kaninchen an dieser Krankheit. Die Krankheit ist höchst ansteckend, bei uns sind bisher fünf Tiere daran erkrankt, wovon zwei bisher gestorben sind.

——-

Auf dem Arm trage ich mein schneeweißes Kaninchen namens “Manfred”. Es ist ein Zwergkaninchen und sieht total süß aus. In einem unbedachten Moment springt er von meinem Arm und hoppelt durch den Garten. Sofort bin ich panisch, da ich Angst habe, er könnte in die Nähe der kranken Kaninchen kommen und sich anstecken.
Plötzlich steht eine Freundin meiner Mutter neben mir, die eigentlich mit Kaninchen so gar nichts am Hut hat. Trotzdem hilft sie mir, das Kaninchen wieder einzufangen. Doch Manfred windet sich immer geschickt an uns vorbei… irgendwann findet er sogar den Weg aus dem Garten heraus. (Anmerkung: Das hat noch nie eines unserer Kaninchen geschafft!)
Wir eilen schnell hinterher, doch natürlich ist er um einiges schneller und flinker als wir.

Schnurstraks befindet er sich auch schon an der Straße, hoppelt sogar manchmal auf die Straße und dann wieder zurück auf den Gehweg. Unser Weg führt an mehrere Nachbargärten vorbei, immer direkt hinter dem weißen Kaninchen.
Draußen ist sonst niemand zu sehen, so als wäre die Stadt ganz leer. Zum Glück fahren auch keine Autos.
Erst zwei Straßen weiter bekommt die Freundin meiner Mutter das Kaninchen zu fassen. Wie sie ihn hält sieht etwas sehr extrem aus, nämlich nur an den Ohren! Manfred scheint das aber nichts auszumachen und ich nehme ihr das Kaninchen schnell ab.
Ich bedanke mich noch bei ihr für die Hilfe und mache mich dann zurück auf den Weg in den Garten.

In unserem Garten stehen mehrere Kaninchenställe, einer, in dem nur die kranken Kaninchen sind, um weitere Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Doch dummerweise gehe ich genau auf diesen Stall zu, öffne eine der Buchten und setze Manfred direkt zu einem der kranken Kaninchen.
Bis ich merke, was ich eigentlich getan habe, ist es natürlich schon zu spät. Panisch hole ich Manfred wieder aus dem Stall und setze ich danach zu einem gesunden Kaninchen. Natürlich habe ich so die Krankheit noch weiter verbreitet - das ganze wiederholt sich noch mehrmals, bis ich wirklich alle Kaninchen infiziert habe.

Ende.

Dumm gelaufen

15. September 2008, 20:43 Uhr

Ich befinde mich in meinem Traum an einem eher düsteren Ort. Düster insofern, dass das Wetter recht grau und kalt ist. An den Bäumen sind keine Blätter mehr und es wirkt insgesamt ziemlich winterlich.
Ich stehe vor dem Aufgang einer Treppe neben meinem kleinen Bruder. Wir warten auf irgendwas und unterhalten uns währenddessen über belanglose Dinge.

Auf einmal kommt ein “Wachmann” (er trägt eine Uniform, zwar nicht so wie ein Polizist, aber doch ähnlich) vorbei und grüßt uns. Er kommt mir auch bekannt vor, ich weiß nur nicht so genau, woher eigentlich.
Er läuft an uns vorbei und dann die Treppe vor uns hoch. Wir folgen ihm langsam, da wir wohl lange genug gewartet haben (auf was auch immer…). Kurz bevor der Wachmann sich dem Ende der Treppe nähert, fällt mir auf einmal auf, dass er sein Portemonnaie verloren hat und dieses unten vor der Treppe liegt. Im selben Moment bemerke ich, dass unten eine große Gruppe von älteren Leuten steht, die sich angeregt unterhalten.
Ich gebe meinem kleinen Bruder zu verstehen, dass er stehenbleiben soll.

Schließlich warten wir ab, bis der Wachmann aus unserem Blickwinkel verschwunden ist und eilen schnell die Treppe wieder runter. Ich schnappe mir schnell das Portemonnaie, wir grüßen im Vorbeigehen die älteren Leute und machen uns aus dem Staub.

Nach einiger Zeit kommen wir zu einer kaputten Telefonzelle und verstecken uns in dieser. Voller Freude malen wir uns aus, was wir uns alles mit dem Geld kaufen können, welches wir soeben durch einen “Diebstahl” ergattert haben. Wir öffnen das Portemonnaie und schauen natürlich als erstes in das Fach der Geldscheine - strahlend ziehen wir mehrere 50-Euro-Scheine heraus. Leider müssen wir auf den zweiten Blick feststellen, dass es sich nur um gutgemachtes Spielgeld handelt. Und auch sonst finden wir rein gar nichts in dem Portemonnaie! Nicht ein einziger Cent!

Das schlechte Gewissen hat uns auch irgendwann eingeholt und so beschließen wir, dass Portemonnaie wieder dem ursprünglichen Besitzer zu bringen. Auf dem Weg zum Wachmann fällt mir auch endlich ein, woher ich ihn kenne. Er arbeitet in dem selben Hotel, in dem wir beide derzeit schlafen.

Ende.

Sylver auf dem Moon

20. August 2008, 20:58 Uhr

Ich stehe vor einem Hubschrauber, der meinen Freund, zwei mir unbekannte Personen und mich selbst auf den Mond fliegen soll. Mir ist unklar, wie das funktionieren soll, steige aber dennoch in den Hubschrauber ein. Es dauert nur wenige Sekunden und dann ist der Flug auch schon vorbei.

Als ich aus dem Hubschrauber hinausblicke, sehe ich unter mir eine verschneite Landschaft. Es sieht alles sehr grau und düster aus. Wir steigen alle aus und schauen uns neugierig um. Besonders interessant sieht der Mond auf den ersten Blick nicht aus.
“Hm, ich glaub, hier ist nichts Spannendes zu entdecken”, meint mein Freund und schaut sich gelangweilt um. Wir gehen ein paar Schritte und wie aus dem Nichts heraus taucht plötzlich um uns herum eine grüne Hecke auf. Sie ist mehrere Meter hoch und sehr dicht.
“Schnee und Hecken, mehr gibt es hier wohl nicht”, bemerkt mein Freund und will sich schon umdrehen, um wieder zurück zum Hubschrauber zu gehen. Ich gehe jedoch noch weiter und er folgt mir. Kaum sind wir ein paar Meter gegangen, schon stehen wir vor einem Haus.
“Wieso steht hier denn ein Haus?”, spreche ich meine Gedanken laut aus.
“Werden wohl irgendwelche Astronauten hier aufgebaut haben!”
“Fliegen die denn so oft hierher?”
“Hm”, meint mein Freund und kratzt sich am Kopf, “vielleicht so zwei- bis dreimal im Jahr!”
“Und dafür extra ein Haus? Das lohnt sich doch gar nicht!”

Wir gehen noch ein Stückchen weiter und auf einmal stehen wir direkt vor einem großen Wohngebiet. Man sieht eine Straße, viele Blumen, Büsche und einige Häuser.
Völlig baff stehen wir alle da und können es nicht fassen, was wir da sehen können. “Es gibt doch Leben auf dem Mond”, stelle ich für uns alle gemeinsam fest.
In dem Moment sehe ich eine dunkle Gestalt auf einem Fahrrad an uns vorbei fahren. Wir halten alle den Atem an und wissen nicht, ob wir uns fürchten sollen oder nicht. Doch die Neugier siegt und wir rennen der fahrradfahrenden Person hinterher.

Vor einer Holzhütte kommen wir kurz zum Stehen und sehen dann, dass die schwarze Person in die Hütte hinein läuft. Mein Freund und die zwei Unbekannten werden von der Person abgefangen, als wir alle hineingehen. Er schubst sie in eine Hinterkammer und nun bin ich ganz alleine mit dem Außerirdischen.
Ich nehme allen meinen Mut zusammen und schaue die Person nun ganz genau an. Doch auf einmal ist er gar nicht mehr einfach nur schwarz, im Gegenteil, er sieht aus wie ein ganz normaler etwa zehnjähriger Junge. Erst beim zweiten Hingucken fällt mir auf, dass in seinem linken Auge die Pupille fehlt.
Ich will irgendwas sagen und überlege fieberhaft, was man denn in so einem Moment sagen könnte. Auf einmal weiß ich es und plaudere in fließendem Englisch auf ihn ein.
Neugierig frage ich ihn, wie das mit seinem Auge passiert ist und er erzählt mir, dass er mal einen unschönen Unfall hatte.
Plötzlich klappert und rattert es hinter mir, ich drehe mich um und sehe eine große Kiste wackeln. “Was ist denn da drin?”, frage ich ihn.
“Ein Mann”, kommt die prompte Antwort.
“Wieso ist da denn ein Mann drin?”
“Weil er nicht verheiratet ist!”
“Wie?”, frage ich ungläubig.
“Alle Männer kommen in Kisten, wenn sie noch unverheiratet sind.”
“Und wenn ich jetzt hingehe und die Kiste öffne?”
“Dann bist du mit dem Mann verheiratet!”
Ich denke vor mich hin, dass es hier sehr merkwürdige Bräuche und Sitten gibt und beschließe, die Gefangenen wieder aus der Hinterkammer heraus zu lassen. Scheinbar geht von dem Jungen keine Gefahr aus.

Kaum sind sie befreit, schaue ich aus dem Fenster der Hütte. Überall sind nun Leute zu sehen und unser Hubschrauber steht nicht mehr zwischen Schnee und Hecke, sondern auf einem Parkplatz einer Tankstelle.
Scheinbar kennen die Leute hier keinen Hubschrauber, so neugierig wie sie ihn betrachten.
Ich bin immer noch ganz fassungslos, dass es Leben auf dem Mond gibt und das bisher niemand rausgefunden hat.

Ende.

Kategorieerklärung: Traumfetzen

18. August 2008, 14:26 Uhr

Oftmals habe ich Träume, an die kann ich mich nur Fetzenweise erinnern. Soll heißen: Es ist sozusagen eine kurze Traumsequenz, die mir in Erinnerung geblieben ist.
Teilweise sind es mehrere Fetzen, die mit viel Phantasie einen ganzen Traum ergeben, aber viel öfter sind es zusammenhanglose Fetzen…

Also, wenn hier kurze Einträge auftauchen, könnt ihr davon ausgehen, dass es Traumfetzen sind. Natürlich sieht man das aber auch, wenn man darauf achtet, in welche Kategorie der Traum eingeordnet wurde.

Unerreichbares Ziel

13. August 2008, 17:01 Uhr

Ich verbringe bei meinem Freund die Ferien und genieße anfangs auch sehr die gemeinsame Zeit. Die Ferien dauern sehr lange und nach mehreren Wochen verspüre ich das Bedürfnis, meine Familie mal zwischendurch zu besuchen. Geplant ist ein einwöchiger Besuch.

Kurzerhand packe ich meinen Koffer und düse auch sofort los gen Heimat. Kaum bin ich zuhause angekommen, merke ich, dass ich eigentlich doch viel lieber bei meinem Freund wäre.
Ich ärgere mich über mich selbst, da die Fahrt somit eigentlich total sinnlos war.
Schon einen Tag später packt mich eine so große Sehnsucht, dass ich wieder den Koffer packe und mich auf den Weg zu meinem Freund mache.

Meine Mutter begleitet mich zum Bahnhof und gemeinsam warten wir auf den Zug. Ich werfe einen Blick auf die Uhr und stelle erstaunt fest, dass es schon total spät ist und ich kaum eine Chance habe, noch an dem Tag bei meinem Freund anzukommen.
Trotzdem will ich es versuchen und warte auf den Zug.
Doch der Zug kommt und kommt nicht… fast wie im richtigen Leben hat die Bahn mal wieder ständig Verspätungen.
Irgendwann, die Uhr zeigt bereits nach 18 Uhr an (eine Fahrt zu meinem Freund dauert acht (!) Stunden), kommt der Zug tatsächlich in den Bahnhof gerollt.

Nach dem ich in den Zug eingestiegen bin, muss ich mit Erstaunen feststellen, dass er nur von außen wie ein Zug aussieht, in Wirklichkeit handelt es sich um einen Bus.
Verwirrt zeige ich dem Busfahrer meine Fahrkarte, die natürlich nicht gültig ist, da es sich ja nun mal um ein Zugticket handelt.
Bereits nach einer Haltestelle steige ich wieder aus und muss feststellen, dass ich es wohl an dem Tag nicht mehr zu meinem Freund schaffen werde.

Ende.

Leergut-Rückgabe

10. August 2008, 18:43 Uhr

Ich befinde mich vor einem LIDL, genauer gesagt auf einer Tankstelle vor einem LIDL. Auf dieser Tankstelle stehen neben einigen Zapfsäulen auf zwei Leergut-Automaten. Direkt neben mir steht mein kleiner Bruder, der mir dabei hilft, die ganzen leeren Pfandflaschen in den einen Automat zu stecken. Wir füttern den von uns aus gesehen rechten Automaten, der von oben bis unten mit dreckigem Wasser bespritzt ist. Nach dem wir schon einige Flaschen hineingesteckt haben, streikt der Automat auf einmal und nimmt keine Flaschen mehr an. Ohne dass wir irgendeine Taste betätigt haben, wird ein Bon ausgedruckt. Auf diesem steht der Betrag der Pfandflaschen, die wir bisher in den Automat gesteckt haben.

Hinter uns hat sich mittlerweile eine riesige Schlange gebildet. Als wir die Pfandflaschen nach Pfand- und Einwegflaschen sortiert haben, müssen wir wohl unbedachterweise die Einwegflaschen rundherum um uns verteilt haben, zumindest liegt die Tankstelle voll von unseren aussortierten Flaschen.
Schnell sammeln wir die Flaschen ein und als ich aufstehe, bemerke ich, dass ich gar nichts untenrum anhabe. Scheinbar interessiert das aber niemanden und so ziehen wir schnell von dannen.
Unser vorläufiges Ziel ist der Parkplatz unweit vom LIDL entfernt, nämlich der des Krankenhauses. Als mir dies bewusst wird, weiß ich auch, wo der Traum eigentlich gerade stattfindet: Nämlich in Westerstede.
Auf dem Parkplatz des Krankenhauses wartet mein Stiefvater, der uns offenbar kurz zuvor mit dem Auto hierher gefahren hat. Bei der riesigen Menge an Pfandflaschen war dies aber auch unbedingt nötig. Kaum steigen wir ins Auto ein, bombadiert er uns auch schon mit der ersten Frage: “Und wo ist das Leergut-Geld?”
Mist, das hatten wir ganz vergessen in dem Trubel.

Schnurstracks machen wir uns zurück auf den Weg, diesmal gehen wir direkt in den LIDL, da wir dort den Bon einlösen wollen. Im LIDL findet scheinbar irgendeine Veranstaltung statt, zumindest sieht man dort mehrere kleine Stände und lauter merkwürdig angezogene Verkäufer, die sehr darum bemüht sind, neue Kunden zu gewinnen. Was dort verkauft wird und zu welchem Zweck, kann ich nicht erkennen.
An der linken Seite stehen wieder Leergut-Automaten, jedoch sind diese nur dazu da, um dort die Bons einzulösen. Wir gehen auf einen zu und versuchen den Bon an einem Scanner einzulesen, dies klappt jedoch nicht. Als wir uns gerade nach Hilfe umsehen, schießt auf einmal aus der Decke des Automaten eine große Ladung Bier, mitten auf uns drauf. Auch einige umstehende Kunden werden getroffen, doch anstatt dass diese sich ärgern, sind sie ganz begeistert und versuchen mit dem Mund ein paar Tropfen Bier aufzufangen.

Wir dagegen brechen kurzerhand das Unternehmen “Pfandgeld bekommen” ab und eilen schnellstens aus dem Laden. Gerade als wir durch die Kassen laufen, wache ich auf…

Ende.

Ein Kindheitstraum

8. August 2008, 17:55 Uhr

Ganz selten gibt es so bewegende Träume, dass man sich ein Leben lang an sie erinnern kann. Besonders prägend sind natürlich Träume, in denen man sich gefürchtet hat, so wie bei dem folgenden Traum, den ich etwa in einem Alter zwischen acht bis zehn Jahren hatte… genau weiß ich es nicht mehr.

Ich befinde mich auf dem Weg zu meiner Oma, die zu diesem Zeitpunkt etwa einhundertfünfzig Meter von mir entfernt wohnt. Es ist schon etwas dunkel und deshalb laufe ich etwas schneller, als ich es normalerweise tun würde.
Der Weg zu meiner Oma führt direkt an vielen Büschen entlang und diese werfen gruselige Schatten auf den Boden.

Als ich dort angekommen bin, wo eigentlich der Eingang zu Omas Wohnung sein müsste, sehe ich stattdessen ein großes Schloss stehen. Es hat nicht, wie man es von normalen Schlössern eigentlich vermutet, eine riesige Auffahrt samt Tor. Der Eingang ist direkt vor mir und wie von Geisterhand öffnet sich auf einmal die Tür.
Ich habe immer noch Angst, jedoch ist die Neugier größer und deshalb trete ich in das Schloss ein. Als erstes stehe ich in einer riesigen Eingangshalle, von überall her hört man knarrende und unheimliche Geräusche, die ich nicht deuten kann.
Zu meiner Linken ist eine weitere Tür zu sehen und ich schreite durch sie hindurch. Plötzlich und ohne Vorwarnung schließt sich die Tür hinter mir und ich stehe in einem abgedunkelten Raum. Überall sehe ich riesige Schränke, in denen sich Teller und anderes Porzellan befindet. Mit einem Mal fliegt das ganze Geschirr durch die Gegend und rast wie von Sinnen auf mich zu.
Ich renne so schnell ich kann und versuche dem Geschirr auszuweichen. Hinter einem Schrank kann ich mich verstecken und warte lauschend darauf, dass das Getose um mich herum verschwindet.
Mein Puls schlägt wie wild und ich wünsche mir nur noch, endlich aus diesem Geisterhaus heraus zu kommen.
Genauso schnell, wie das Getose angefangen hat, so schnell hört es auch wieder auf.
Nach dem ich mich etwas beruhigt habe, krieche ich hinter dem Schrank hervor und schaue mich um. Der gesamte Boden ist übersät von kaputtem Geschirr. Es sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Auf der anderen Seite des Raumes entdecke ich wieder eine Tür. Gerade, als ich vor der Tür stehe, öffnet sich diese wieder automatisch. Im nächsten Raum stehen viele Maschinen, die scheinbar alle an irgendeiner Produktion arbeiten. Um was es sich handelt kann ich nicht erkennen.
Eine Maschine, die direkt rechts neben mir ist, hat einen langen Greifarm und streckt diesen plötzlich nach mir aus. Ich versuche panisch wegzulaufen, jedoch ist die Maschine schneller und packt mich. Sie zieht mich auf ein Förderband und lässt mich auf diesem einer kleinen Tür zufahren. Ich kann nicht erkennen, was sich an der Tür befindet.
Meine Beine sind wie gelähmt und ich kann mich nur mit den Armen bewegen. Nirgendwo ist irgendein Halt, an dem ich mich festhalten könnte.
Mit zunehmender Geschwindigkeit nähere ich mich der Tür und als ich direkt vor ihr bin, erkenne ich ein scharfes Messer, was mit einer unglaublichen Wucht auf das Förderband einschlägt. Nach dem ich realisiert habe, was mit mir passiert, wenn ich noch näher an dieses Messer komme, gerate ich wieder in Panik und auf einmal kann ich meine Beine wieder bewegen.
Ich springe von dem Förderband herunter und renne zielstrebig aus dem Schloss…

Als ich vor dem Schloss bin, stehen dort zwei Hunde. Einmal der Hund meiner Eltern, Luzie, und einmal der Hund einer Freundin meiner Mutter, Barnie.
Die Hunde sind beide mit einer Leine verbunden und ich weiß genau, was ich zu tun habe. Ich nehme die Leine in die Hand und die Hunde führen mich sicher und schnell nach Hause.

Ende.

Hinweis

8. August 2008, 16:50 Uhr

Das Header-Bild habe ich aus zwei Bildern zusammengefügt, die ich bei pixelio.de gefunden habe. Somit sind diese Bilder lizenzfrei und ich konnte sie ohne Weiteres bearbeiten.

Herzlich willkommen!

8. August 2008, 16:39 Uhr

Ich habe beschlossen, mal wieder ein neues Blog zu starten. Neulich schrieb ich in meinem normalen Blog schon, dass ich übermäßig oft und viel etwas träume.

Passend dazu entschied ich mich, genau darüber ein neues Blog zu machen. Da ich wirklich beinahe jeden Tag etwas träume und ich mich auch noch daran erinnere, wird es bestimmt desöfteren ein paar nennenswerte Träume geben, die ich euch dann hier erzählen kann.

Ob das jemanden interessiert, weiß ich nicht. *g* Aber wem es nicht gefällt, der muss ja nicht länger hier verweilen. Für mich dient das ganze auch als eine Art Tagebuch und Aufbewahrungsort, da ich selber gerne mal in meinen Erinnerungen (in dem Fall halt meinen Träumen) stöbere. Sicherlich gibt es auch ab und zu Träume, von denen will ich gar nicht, dass sie jeder lesen kann. Entweder werde ich diese dann gar nicht aufschreiben oder aber mit einem Passwort versehen. Das Passwort kann dann bei mir erfragt werden. :)

Eine kleine Neuheit ist auch, dass ich diesmal mit Wordpress blogge und nicht wie sonst mit Serendipity. Warum? Einfach mal, um mir das alles genauer anzugucken.
Ich habe zwar schonmal mit Wordpress kurze Zeit gebloggt, jedoch habe ich das damalige Blog sehr schnell auf Eis gelegt und das ganze in eine Homepage umgewandelt. Die existiert übriges immer noch.

So, genug gelabert…
Ich wünsche euch allen viel Spaß mit meinen merkwürdigen interessanten Träumen und eine gute Unterhaltung. ;)